RENATE FRERICH

Es waren zwei Königskinder

Filminstallation / Ein interaktives spartenübergreifendes Projekt mit Bewohnern aus Dortmund

Idee von Renate Frerich
Konzeption: Renate Frerich, Harald Köster, Dirk Baxmann, Gudrun Kattke   
Musikalische Bearbeitung: Harald Köster www.haraldkoester.de   
Filmische Umsetzung: Dirk Baxmann www.zielspur.de               
Performance/Kostüm: Gudrun Kattke
www.kattke.de

Die antike Volksballade „Es waren zwei Königskinder“ bezieht sich auf Mythen um zwei Liebende, die durch politische und geografische Umstände getrennt sind, wie sie bereits in Ovids fiktiven Liebesbriefen von Hero und Leander zu finden sind.

Liebe Marktbesucher und Besucherinnen!
Es war uns eine Freude, so viele Königskinder auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt (Han er typischen Eigenschaft, einem Wunsch, einer kurzen Beschreibung der eigenen Person. Sie schrieben es mir auf meine mitgebrachten Memo Zettel. Dirk Baxmann nahm dazu Fotos auf von einem typischen Mitbringsel der Befragten, einem getragenen Schmuckstück oder einem Kleidungsausschnitt.

Aber wen haben wir auf welchem Markt getroffen…? Die gesammelten Memo Zettel und Fotos wurden vermischt. Einige Beispiele sind hier zu sehen:


Impressionen vom Markt


Marktbesucher*Innen

Aussagen der Marktbesucher*innen(s.u.)


Es sind Fragmente, die wir hier sammeln. Das Rätselhafte jeder Person wird bleiben, soll bleiben. Durch die Anknüpfung an die Volksballade spüren wir auf poetische Weise alten Wahrheiten nach.

Und wie geht es jetzt weiter? Die zusammengetragenen Memo Zettel werden von verschiedenen Sprechern und Sprecherinnen vorgelesen. Der Jazz Pianist Harald Köster begleitet die Vorleser*innen am Klavier, unterbricht immer wieder durch den Kehrreim des Liedes:

Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten zusammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief.

Die Performerin Gudrun Kattke wird an verschiedenen Dortmunder Orten als Prinz oder Prinzessin unterwegs sein - an Orten, die verbinden oder trennen. Dabei begleitet sie der Filmemacher Dirk Baxmann.
Diese Fragmente, bestehend aus Sprech-Text, Musik, Fotos, der Darstellerin als Prinz und Prinzessin sowie Filmmaterial von den Stadtmärkten und markanten
Orten Dortmunds werden zu einer mehrkanaligen Videoinstallation zusammengefügt.

Ort und Zeitpunkt für eine Ausstellungspräsentation geben wir hier rechtzeitig bekannt.

Das Projekt wird unterstützt vom Kulturbüro Dortmund, vom MUK e. V. und Gemischte Tüte der Integrationsagentur der Stadtteil-Schule Dortmund e. V.